Zur Überprüfung und Sicherung seiner Effizienz und Effektivität wird der BMBF-Foresight-Prozess systematisch evaluiert.
Zielsetzung und Konzept der laufenden Evaluation lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
Aus Perspektive der prozessorientierten Evaluation stellt der BMBF-Foresight-Prozess ein umfassendes Gesamtkonzept dar, innerhalb dessen zahlreiche Teilaktivitäten mit differenzierten Teilzielen und verschiedensten Akteuren systematisch miteinander verknüpft sind. Er kann damit als komplexer Multiakteursprozess verstanden werden, der sich sowohl durch hohe Komplexität als auch durch hohe Dynamik und eine starke Langfristorientierung auszeichnet. Analysen und Zwischenergebnisse werden kontinuierlich in den laufenden Prozess für dessen Optimierung eingespeist.
Die laufende Evaluation zielt darauf ab,
Zur Erfüllung dieser Zielstellung wird ein zweiphasiger Ansatz mit jeweils spezifischen Teilzielen realisiert: Während in Phase 1 der Evaluation (bis Juni 2009) der Schwerpunkt auf einer begleitenden Analyse, Bewertung und Optimierung des laufenden Prozesses liegt, wird in Phase 2 (bis September 2010) insbesondere die Integration- und Umsetzung der Prozess-Ergebnisse betrachtet.
Die im Rahmen der Evaluation untersuchten Fragestellungen betreffen sowohl die Gestaltung des Prozesses selbst als auch seine Kommunikation und Akzeptanz sowie die Ausrichtung der Aktivitäten an den Anforderungen der Stakeholder. Um sie zu beantworten wurde ein dreidimensionaler Evaluationsansatz entwickelt, der Soll-Ist-Vergleiche, Grob- und Detail-Evaluation und die Betrachtung des Gesamtprozesses versus einzelner Teilprozesse sinnvoll kombiniert.

Abbildung: Dimensionen der Evaluation des BMBF-Foresight-Prozesses
Die Evaluation wird durchgeführt vom Institut für Technologie und Arbeit e. V., Kaiserslautern.
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