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"Dieser Mädchen-Zukunftstag ist uns auch deshalb sehr wichtig, weil wir beide unser Studium und unseren beruflichen Weg in den Natur- und Technikwissenschaften begonnen haben. Wir haben beide promoviert, geforscht und gelehrt - und dabei eine hervorragende Basis für unseren weiteren Berufsweg erhalten", sagte Ministerin Wanka. "Wir wollen gemeinsam zeigen, dass junge Menschen sich bei der Berufswahl nicht von überlieferten Rollenbildern wie ,typisch männlich' oder ,typisch weiblich' leiten lassen sollten, sondern von ihren Interessen und Fähigkeiten. Und um diese auszuloten, bietet der Girls' Day eine hervorragende Gelegenheit."
Fachkräfte mit Abschlüssen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - kurz MINT - haben vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und hervorragende Berufsaussichten. Für viele junge Frauen hat die Zukunft in einem technischen Ausbildung oder Studiengang aufgrund ihrer Teilnahme am Girls'Day bereits begonnen. Der Anteil weiblicher Studierender in technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen steigt stetig. Auch die Unternehmen verzeichnen Erfolge: Durchschnittlich zehn Prozent haben dank des Mädchen-Zukunftstages eine oder mehrere junge Frauen auf sich aufmerksam gemacht und im technischen Bereich ihres Betriebs eingestellt.
Trotz der besseren Schulabschlüsse entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie aber ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; und gerade den Betrieben in technischen und techniknahen Bereichen fehlt zunehmend qualifizierter Nachwuchs.
An jedem vierten Donnerstag im April - das nächste Mal am 25. April 2013 - öffnen vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5. Die Mädchen lernen am Girls'Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind oder begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik.
Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., welches mit bundesweiten Projekten die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern fördert. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Weitere Informationen zum Girls' Day gibt es unter: http://www.girls-day.de/
BERLIN. Johanna Wanka (CDU) ist nach dem Rücktritt von Annette Schavan Mitte Februar nun bereits seit mehr als zwei Monaten Bundesministerin für Bildung und Forschung. Den heutigen Zukunftstag für Mädchen und Jungs ab Klasse 5
zum Interview [URL: http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/inland/Deutsches-Schulsystem-Bildungsministerin-Wanka-Ich-moechte-mehr-Vergleichbarkeit;art29862,1981412][Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/3441.php)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/3266.php)
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